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CMC Auto Union Typ C – Bergrenner, 1937

347,00 € inkl. MwSt.

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Schau ins Land – Großer Bergpreis von Deutschland, Hans Stuck, Startnummer 111 Maßstab 1:18  Limitiert auf 1.500 Stück. Modellbeschreibung Handmontiertes Metall-Präzisionsmodell aus 1.301 Teilen Abnehmbare Front- und Motorhaube mit Verriegelung mittels echten Gummizügen...

Produktdetails

Schau ins Land – Großer Bergpreis von Deutschland, Hans Stuck, Startnummer 111

Maßstab 1:18 

Limitiert auf 1.500 Stück. 

Modellbeschreibung

  • Handmontiertes Metall-Präzisionsmodell aus 1.301 Teilen
  • Abnehmbare Front- und Motorhaube mit Verriegelung mittels echten Gummizügen
  • Bewegliche Windschutzscheibe
  • Originalgetreue Nachbildung des 16-Zylinder V-Motors mit allen Anbauaggregaten und kompletter Leitungsverlegung-/Verkabelung
  • Beidseitige Auspuffrohr-Reihe in Metallausführung
  • Kurbellenker-Vorderachse mit Reibungsstoßdämpfer jeweils aus Metall
  • Hinterachse aus Metall gefertigt
  • Handgefertigter Kühlergrill aus Edelstahl und detaillierte Wiedergabe des Kühlsystems sowie der Verlegung von Öl- und Kraftstoffleitungen
  • Beweglicher Tankdeckel aus Edelstahl gefertigt
  • Cockpit mit teilbezogenem Fahrersitz und Armaturenbrett mit interessant gestalteten Instrumenten im Flugzeuglook und dominierendem Drehzahlmesser als Rundanzeige
  • Perfekt gestaltete Speichenräder mit handeingezogenen und gewippelten Edelstahldrahtspeichen. Räder abnehmbar, Steckschlüssel für Hinterrad - Zentralschraube beiliegend

Schauinsland spezifische Modellausstattung

  • Wegfall der Außenrückspiegel linke / rechte Seite
  • Lufteintritt-Querschlitz unter der Kühlermaske
  • Auto Union Emblem (4-Ringe) vorne am Bug in 3D-Ausführung (erhaben) gestaltet
  • Namenszug „Hans“ an der linken/rechten Seite des Cockpits aufgedruckt
  • Doppelbereifung an der Hinterachse mit 8-Kant Schraubenbefestigung
  • Startnummer 111 in rot mittig linke/rechte Seite und am Heck per Tampon-Druckverfahren aufgebracht

Technische Daten des Originalfahrzeugs (artverwandt mit  Grand Prix-Version)

  • Monoposto mit freistehenden Rädern auf Rohrrahmen
  • 16 Zylinder V-Motor
  • 2 Ventile pro Zylinder, gesteuert von einer obenliegenden Nockenwelle
  • Roots Kompressor
  • Trockensumpfschmierung
Leistung: 520 PS bei 5.000 U/min
Hubraum: 6.005 ccm
Höchstgeschwindigkeit: je nach Übersetzungsverhältnis
Gemischaufbereitung:
1 Solex Horizontal-Doppelvergaser
Max. Drehmoment:
870 Nm
Bohrung x Hub 75 x 85 mm
Spur vorne/hinten:          1.420 mm / variabel (Einzel / Doppelbereifung)
Radstand: verkürzt
Gesamtlänge: variabel (verkürztes Chassis)

Hinweis: Fallweise waren bei klassischen Bergrennen die Auto Union Boliden im  Chassis verkürzt und der Kraftstofftank mit innenliegendem Tankeinfüllstutzen  verkleinert. Originaldaten dazu waren nicht verfügbar.

Geschichtliche Details

Bergrennen bieten schon immer eine gern gesehene Abwechslung im Motorrennsport. Sie waren bereits in den dreißiger Jahren populär, zumal damals echte Grand-Prix-Rennwagen eingesetzt wurden. Auto Union nahm mit dem Rennboliden Typ C dabei eine Ausnahmestellung ein, hatten sie doch mit Hans Stuck einen exzellenten Könner am Steuer, der wegen seiner zahlreichen Siege zum berühmten „Bergkönig“ gekürt wurde.

International anerkannt war die legendäre Bergrennstrecke am Schauinsland bei Freiburg. Im Jahr 1925 fand dort das erste Rennen statt. In den Folgejahren entwickelte sich das Rennen zu einem internationalen Wettbewerb und lockte in der goldenen Ära der Schauinsland-Bergrennen in den dreißiger Jahren oftmals mehr als 20.000 Zuschauer auf den Freiburger Hausberg. So auch am 01. August 1937 an dem das 13. Schauinsland-Rennen um den Großen Bergpreis von Deutschland ausgetragen wurde. Eine illustre Meldeliste lag aus 10 Nationen vor. Allen voran waren die beiden Top-Rennställe von Auto Union mit ihren Starpiloten Hans Stuck und Bernd Rosemeyer sowie Mercedes-Benz mit den Fahrern Rudolf Caracciola, Manfred v. Brauchitsch und Hermann Lang am Start.

Die Strecke führte über 12 km Länge hinauf zur Schauinsland Passhöhe, wobei 178 Kurven zu bewältigen waren und 780 Höhenmeter bei teilweise Steigungen von 12% überwunden werden mussten.

Am Ende des Rennens hatte wie so oft der Altmeister und Bergkönig Hans Stuck mal wieder die Nase vorne und siegte mit seinem Auto Union Typ C mit Doppelbereifung an den Hinterrädern und der Start-Nummer 111 knapp mit einer Sekunde Vorsprung vor seinem Stallgefährten Bernd Rosemeyer ebenfalls auf einem Typ C aber mit Einzelbereifung. Mercedes hatte an diesem Tag das Nachsehen. Rudolf Caracciola und Hermann Lang jeweils auf einem W125 belegten die Plätze drei und vier.

Um das gewaltige Motor-Drehmoment besser auf die Straße zu bringen, bestückte man die Antriebsachse damals oft mit vier Rädern. Das wirkte sich günstig auf das Traktionsverhalten aus und die hohen Belastungskräfte in den engen Bergkurven ließen sich somit besser beherrschen. Aber schlussendlich entschied nicht immer die Stärke des Motors das Rennen, sondern es war auch die Fahrkunst und vor allem die Kurventechnik des Piloten gefragt und ausschlaggebend für den Sieg.

Dieses handmontiertes Metall-Präzisionsmodell repräsentiert das Siegerfahrzeug von Hans Stuck mit der Startnummer 111 und den Doppelrädern an der Hinterachse.

Hersteller: CMC Modelcars