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MOTORØL (0,7 Liter)

Artikelnummer: mo-001

Der Geschmack von MOTORØL ist einzigartig: Süßholz, Anis und eine geheime Kräutermischung auf Basis von 30 % Alkohol geben dem Getränk genau so einen unverwechselbaren Reiz wie seine ölige, schmeichelnde Konsistenz, welche die Zunge schnalzen lässt. Es ist pur oder auf Eis zu genießen, verträgt einen Hauch Zitrone und ist mit Energy Drinks oder kleinen Bieren perfekt zu kombinieren.

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(1 Liter = 48€)

Beschreibung

Details

Motoröl – Eine hochprozentige Sage zwischen Hamburg, Ostende, Wien und Rastenfeld

Der Geschmack von MOTORØL ist einzigartig: Süßholz, Anis und eine geheime Kräutermischung auf Basis von 30 % Alkohol geben dem Getränk genau so einen unverwechselbaren Reiz wie seine ölige, schmeichelnde Konsistenz, welche die Zunge schnalzen lässt. Es ist pur oder auf Eis zu genießen, verträgt einen Hauch Zitrone und ist mit Energy Drinks oder kleinen Bieren perfekt zu kombinieren. Einige findige Barmänner haben MOTORØL aber auch schon erhitzt und mit Sahne & einer Kaffeebohne angeboten, oder mit einem heißen Mokka verquirlt.... egal wie, MOTORØL kann man sich mannigfaltig schön trinken.


 Die Legende

Die Geschichte der nie geplanten Reise und zufälligen Verbreitung von „Motoröl“ begann 1923 – bei einer Motorfahrveranstaltung in Waldviertel, die einige österreichische Fahrzeugbauer ins Leben riefen.

Josef Rausch aus Rastenfeld war Nebenerwerbslandwirt und Fahrzeugmechaniker aus Leidenschaft, egal ob Traktor (Warchalowski), Auto (er fuhr einen Ruan, ein Wiener Fabrikat) oder Motorrad (Steyr) – und wusste einen guten selbstgemachten Tropfen zu schätzen. Dass er das tat, schätzte seine Frau Hermine weniger, deshalb versah er seine Eigenkomposition aus Süßholz und Kräutern, die er stets in seiner Garage gebunkert hatte mit dem Etikett „Motoröl“, sodass Hermine bei ihren seltenen Besuchen in der Werkstätte keinen Verdacht schöpfte.

1923, kurz nach dem Krieg war die Rallye zu Gast im eiskalten Waldviertel und Josef wurde als Mechaniker beim belgischen Fahrer Frans Vanwouten (fuhr auf Steyr) engagiert. Irgendwie wurde ein Abend in der Werkstätte sehr lang, auch deswegen, weil Hermine öfter vorbei sah als gewöhnlich.

Vanwouten gewann, auch weil sein Fahrermögen am folgenden Tag der Rallye getrübt war, im Waldviertel keinen Blumentopf, aber Hermines Herz.

Samt Vanwouten, einem Koffer und dem Rezept für das Gebräu (Josef konnte Hermine eben nie täuschen...) verließ sie Rastenfeld und lebte bis vor kurzem im mondänen belgischen Badeort Ostende, wo das Getränk aus Süßholz und geheimen Kräutern bis heute in ihrem Dock Cafe ausgeschenkt wird – selbstredend unter anderem Namen, um nicht in der geringsten Kleinigkeit an Josef erinnert zu werden. Die österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig und Josef Roth sollen bei einem gemeinsamen Aufenthalt im Badeort das unbekannte Getränk aus ihrer eigenen Heimat mit Freuden und in würdigen Mengen genossen haben, auf alten Bildern kann man tatsächlich den dunklen und so ruhig im Glas liegenden Spirit sehen.

Josef Rausch konnte Hermines Verlust ganz bald überwinden, seine Wien Aufenthalte in verschwiegenen Milieu Bars wurden eben noch häufiger. Dort wurde Motoröl mit kleinen Bieren getrunken um zu vergessen – aber auch um sich in hervorragender Verbindung mit einem großem Mokka beim ersten Licht des Morgens an den Heimweg erinnern zu können. Es scheint auch, dass Alma Mahler Werfel von dem Getränk gekostet hatte und es protegierte- was aber auch zur Folge hatte, dass ihr Gespons Franz Werfel zu dieser Zeit oft tagelang mit Alfred Polgar und Robert Musil durch Wiens stille und lautere Gassen zog.

 Von Wien´s Nachtcafes in die Barwelten von St. Pauli war es für Motorøl durch seine (nicht immer bestens beleumundeten) Botschafter nur ein Katzensprung.

Der „Zungenstreichler“ aus Wien wurde zum unerlässlichen Begleiter Hamburger Nächte, den Damen wie Herren, Promis und Jedermanns  mit Freuden in deren Häuser gerne tranken. Anmerkung: Im Norden Europa´s haben  Getränke auf ähnlicher Basis wie „Motorøl“ eine weitaus höhere Verbreitung als bei uns.

Mit Beginn des Weltkrieges II wurde es in Österreich still um das unverwechselbare Getränk. Franz Rausch verschwand 1938 spurlos, immer wieder jedoch wurden „Sichtungen“ des Waldviertler „Schraubers aus Leidenschaft“ in Indianapolis durch Rastenfelder Auswanderer kolportiert – aber nie bestätigt. Sein Haus fiel an seinen Neffen Gustav.

Dort wurde es durch Zufall wieder entdeckt – in der Originalformel – am Ort seiner Entstehung.

Franz Rausch, Enkel des Erfinders, kommt genau so wie sein Kollege Richard Gemke aus dem Waldviertel. So passiert es dann und wann, dass man mit den Angetrauten einen  Ausflug an den Ottensteiner See unternimmt, ebenso passiert es, dass man sich dann gerne unter Männer und unter Damen getrennt unterhält – Männer tun dies gerne in der Werkstatt. An einem kalten Sonntag tranken Franz und Richard ein Schlückchen in des seligen Josef´s Werkstatt und kramten in alten Zeitungen & Journalen. (Die beiden Herren redeten jedoch nicht über Autos, sondern ganz profan und zugegeben wenig Nennenswertes über Computer ...)

So kam es, dass zwischen den Seiten das originale, handgeschriebene Motoröl Rezept aus einer alten „Arbeiter – Zeitung“  fiel.

Und so beginnt die Geschichte vom Neuen, Franz und Richard reden endlich jetzt nicht mehr über Bits und Bytes – sondern über Kräuter, Lakritze in bester Qualität und Schnaps, so rein wie ein Waldviertler Flusslauf. Das ist jetzt ihre Arbeit: Werken am besten „Liquid Spirit“ im Sinne des gewieften Josef Rausch – Lassen Sie sich das originale „Motorøl“ gut schmecken !

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